Nachdem in der August-Ausgabe vom „Gölser Blättche“ angekündigt wurde, dass die Stadtverwaltung Koblenz in Verbindung mit der koveb beabsichtigte, ab Dezember die Buslinie 13 ab der Haltestelle „Keltenring“ über den Bisholderweg nach Bisholder zu führen wurden viele Gülser Kommunalpolitiker von betroffenen Mitbürgern kontaktiert. So auch die Gülser SPD-Aktiven, Stadtratsmitglied Toni Bündgen und Ortsbeiratsmitglied Berthold Schneider. „Ich habe zu dem Thema etliche Anrufe und E-Mails erhalten. Den Verantwortlichen konnte ich sodann sowohl in persönlichen als auch in telefonischen Gesprächen erläutern, dass die jetzige Linienführung über die Ludwig-Denkel-Str. und die Karl-Mannheim-Str. nach Bisholder für Busse deutlich geeigneter ist als das enge Teilstück des oberen Bisholderweg zwischen Einmündung Keltenring und Karl-Mannheim-Straße“, so Toni Bündgen.  Berthold Schneider ergänzt: „Bedingt durch den Schulweg zur Grundschule und den anstehenden Neubau des Kindergartens wird das betroffene Teilstück des Bisholderweg ohnehin schon jetzt zu Stoßzeiten sehr stark frequentiert. Dies wird sich sicher in den nächsten Jahren – sobald der neue Kindergarten den Betrieb aufgenommen hat – noch steigern.“

Toni Bündgen kontaktierte seine Gülser Stadtratskollegen Hans-Peter Ackermann und August Hollmann, um deren Meinung zu dem Thema zu eruieren. Toni Bündgen: „Sowohl Hans-Peter als auch August bestätigten mir, dass auch sie die Streckenführung über die deutlich besser ausgebaute Ludwig-Denkel-Straße bevorzugen. Ich habe dann noch einige der vielen bei mir eingegangen E-Mails zu dem Thema an die Verantwortlichen in der Verwaltung weitergeleitet und die Meinung der Gülser Kommunalpolitik verdeutlicht.  Es wurde dann wohl verwaltungsintern klar, dass es für diese Änderung der Streckenführung keine politische Mehrheit im Stadtrat bei der Sitzung am 3.9.2026 geben wird.“

Jedenfalls wurde der entsprechende Beschlussentwurf unter TOP Ö18 entsprechend wieder abgeändert, so dass die Buslinie 13 auch ab Dezember weiterhin über die Ludwig-Denkel-Str. und die Karl-Mannheim-Str. nach Bisholder fahren werden.

„Eine bessere Anbindung des Laubenhofs, welche ab Dezember ja auch kommen wird, begrüße ich ausdrücklich. Die von der Verwaltung geplante Änderung der Linienführung über den oberen Bisholderweg habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden und freue mich, dass diese über die jetzige Initiative unter Federführung von Toni Bündgen nun doch noch gestoppt werden konnte“, so Berthold Schneider.

Auf dem Bild im oberen Bereich des Bisholderweg sind Toni Bündgen und Berthold Schneider zu sehen.

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