Neues zur Gleichstellung

(Neueinstellungen erfolgen nicht unbedingt immer an erster Stelle und auch unter der Rubrik „Interessantes zur Gleichstellung„)

 

 

Traumergebnis für Manuela Schwesig

Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern konnte die SPD von Manuela Schwesig ihre Position als stärkste Kraft noch einmal um 8 % gegenüber 2016 auf 39,6 % steigern. Laut dimap-Umfrage hätten 65 % für Manuela Schwesig gestimmt, wenn die Regierungschefin direkt gewählt werden könnte. Was für ein toller Erfolg für die beliebte Ministerpräsidentin !

 

 

Berlin bekommt erstmals eine Regierende Bürgermeisterin

Die Berliner SPD hat die Abgeordnetenwahl in Berlin gewonnen. Sie landete mit ihrer engagierten Spitzenkandidatin Franziska Giffey nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen vor den Grünen auf dem ersten Platz. Erstmals in der Geschichte unserer Hauptstadt wird diese nun von einer Frau regiert werden.

 

 

 

Auch deshalb wollen Wählerinnen und Wähler einen Wechsel in der Regierung und einen Kanzler Olaf Scholz.

Die SPD hat bereits durchgesetzt, dass

  • Frauen besser vor Gewalt geschützt werden durch mehr finanzielle Unterstützung von Frauenhäusern und Beratungseinrichtungen
  • Alleinerziehende einen höheren Unterhaltsvorschuss bekommen, wenn das Geld von dem Unterhaltsverpflichteten ausbleibt
  • es mehr Rente durch die Grundrente gibt, was vor allem Frauen zu Gute kommt (von den 1,3 Mio Betroffenen sind ca 70 % Frauen)
  • der Mindestlohn stufenweise erhöht wird, was ebenfalls überwiegend Frauen zu Gute kommt
  • es ein Recht auf zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit gibt
  • die partnerschaftliche Aufteilung zwischen Elternteilen noch mehr unterstützt wird
  • das FüPoG II (Führungspositionsgesetz II) in Kraft getreten ist
  • eine Bundesstiftung Gleichstellung ihre Tätigkeit aufgenommen hat

 

 

 

Das neue AWO Herzwerk ist da !

Hier geht es zur Ausgabe 3/2021 des Magazins der AWO im Rheinland:

AWO Herzwerk – AWO Rheinland (awo-rheinland.de)

ÜbrigensUnser 1.Vorsitzender Toni Bündgen ist auch stv. Vorsitzender der AWO Güls und Mitglied des Vorstands im AWO Kreisverband Koblenz

Hier etwas zur Gründungsgeschichte der AWO

Die Arbeiterwohlfahrt (kurz: AWO) ist eine traditionell der SPD nahestehende Wohlfahrtsorganisation, gegründet 1919, als im Gefolge des 1. Weltkrieges bittere Not in vielen Arbeiterfamilien herrschte.

Sie wurde am 13. Dezember 1919 auf Initiative von Marie Juchacz gegründet, die auch bis 1933 Reichsvorsitzende war. Damals war sie eine innerparteiliche Selbsthilfeorganisation, der sich alle sozialdemokratischen Männer und (vor allem) Frauen, die in der Wohlfahrtspflege tätig waren, anschlossen. Die Arbeiterwohlfahrt, „das Kind der Partei“, wie sie damals von den Genossinnen und Genossen genannt wurde, wuchs schnell zu einer großen Organisation heran.

Die Unterstützung Not leidender Arbeiterfamilien durch die Frauen im Geist der Arbeitersolidarität hatte in der SPD Tradition. Genossinnen und Genossen sollten nicht auf bürgerlich-kirchliche Wohltätigkeit angewiesen sein, die in der Regel an degradierende Kontrolle geknüpft war. Die bürgerlichen Damen und Herren, die sich bisher „um das Wohl der Armen sorgten“, taten wenig gegen die Ursachen der Armut. Und es vertrug sich auch nicht mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der Arbeiterschaft und ihrer neuen gestaltenden Rolle im Staat, die eigenen Kräfte brach liegen zu lassen.[1]  .Zum Weiterlesen hier klicken :

Arbeiterwohlfahrt – SPD Geschichtswerkstatt (spd-geschichtswerkstatt.de)

 

 

 

§ 219a aus dem Strafgesetzbuch streichen

Yasmin Fahimi (SPD), MdB

Die SPD-Bundestagsfraktion bekennt sich zum Recht von Frauen auf Schwangerschaftskonfliktberatung und Familienplanung. Das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche in §219a StGB sorgt für Rechtsunsicherheit unter Ärztinnen und Ärzten. Daher fordert die SPD-Bundestagsfraktion in ihrem  Positionspapier vom 8.6.2021 die Streichung des §219a aus dem Strafgesetzbuch. Mehr hierzu unter

219a aus dem Strafgesetzbuch streichen! › Yasmin Fahimi (yasmin-fahimi.de)

 

 

Katarina Barley

schon als frühere Bundesfrauenministerin hat die heutige Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments sich dafür eingesetzt, Gleichstellung nicht nur national sondern auch international voran zu bringen.

Warum ist sie in die SPD eingetreten ?

Für mich war früh klar, dass meine politische Heimat die SPD werden sollte. Soziale Gerechtigkeit stand für mich immer im Vordergrund. Die Ungerechtigkeit, dass nach wie vor die soziale Herkunft über den Erfolg im Leben entscheidet, dass Armut krank und Krankheit arm macht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, treibt mich immer noch um. Außerdem wollte ich Mitglied einer Volkspartei werden. Denn ich finde ich es wichtig, meine Positionen mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ausfechten zu dürfen und zu müssen. Und ich will Politik machen, die für unser Land und Europa insgesamt gut ist – nicht nur für eine kleine Interessengruppe. Ich liebe diese Partei! Die Sozialdemokratie hat eine so inspirierende Geschichte, auf die sie aufbaut. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle. Und ich treffe in meiner Partei oft auf unglaublich engagierte, tolle Menschen, die sich Tag für Tag für unser Land stark machen. Das motiviert!

Dies und weitere Informationen gibt es hier: Katarina Barley | Erfrischend politisch (katarina-barley.de)

 

 

 

Internationale Gleichstellungspolitik

Zum ersten Mal überhaupt fand am 26. August ein Treffen der Gleichstellungsminister*innen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) statt. Italien, das in diesem Jahr den Vorsitz in der G20-Staatengemeinschaft innehat, richtet die „Conference on Women’s Empowerment“ (anklicken möglich) in Santa Margherita Ligure aus. Bislang gab es für Gleichstellungsthemen kein eigenständiges G20-Format. Die Premiere zeigte die gewachsene Bedeutung der Gleichstellung im internationalen Kontext.

 

 

 

 

Rückblicke

 

Wie viel Gleichstellung steckt in den Wahlprogrammen?

Den Livestream konnte man am 16.9. im Internet unter frauen.dgb.de mitverfolgen

 

 

14.3.2021 Landtagswahl RLP

Herzlichen Glückwunsch an Malu und Anna !!

Malu Dreyer (Ministerpräsidentin)

Dr. Anna Köbberling (Landtagsabgeordnete)

 

 

Das Malu-Magazin

Auch nach der LTW noch interessant. Einfach mal reinschauen und hier anklicken:   www.spd-rlp.de/web/malu-magazin/

 

 

22.4.2021 Girls`Day 

Mädchen und Jungen für eine Berufswahl frei von Geschlechterklischees zu sensibilisieren – das ist seit 2001 das Ziel des Girls’Day und seit 2011 auch des Boys’Day. Gefördert werden beide Aktionstage vom Bundesjugendministerium. Die Broschüre der Stadt Koblenz zu Angeboten, Projekten und Initiativen in der MINT-Bildung finden Sie hier:

https://www.koblenz.de/leben-in-koblenz/bildung/bildungsbuero/mint-region-koblenz/mintbroschuere-web-09-03-2021-einzelseiten.pdf?cid=1xai

 

 

10.3.2021 Equal Pay Day

Das Datum markiert symbolisch den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen  (Umrechnung des Prozentsatzes in Tage unbezahlter Arbeit von Frauen) und fällt somit nicht jedes Jahr auf den gleichen Tag. Der Verdienstunterschied in Deutschland liegt bei ca. 19 %  (= unbereinigter Gender Pay Gap d.h. in Bezug auf den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer*innen und liegt damit über dem EU Durchschnitt von 14 %. Der bereinigte Gender Pay Gap, d.h. in Bezug auf vergleichbare Qualifikationen/Tätigkeiten beträgt ca. 6 %. Der Equal Pay Day stammt ursprünglich aus den USA  (rote Taschen als Symbol des Protests) und wurde 2008 in Deutschland und 2011 auch von der europäischen Kommission eingeführt.

 

 

8.3. 2021 Internationaler Frauentag

Wussten Sie schon….

  • dass es den Weltfrauentag schon seit 1911 gibt und er seit 1921 immer am 8.3 gefeiert wird?
  • dass Berlin als bislang einziges Bundesland 2019 den Weltfrauentag am 8.3. zum Feiertag erklärt hat?
  • dass die Veranstaltungen der UN zum Weltfrauentag 2021 unter dem Motto stehen „Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer Covid-19-Welt“?
  • dass die Resolution des SPD Parteivorstands zum internationalen Frauentag auch auf dieser Homepage unter „Interessantes zur Gleichstellung“ zu finden ist ?

 

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