Neues zur Gleichstellung

Katarina Barley

schon als frühere Bundesfrauenministerin hat sie sich dafür eingesetzt, Gleichstellung nicht nur national sondern auch international voran zu bringen.

Was macht eigentlich Katarina Barley heute ?

Als Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments leite ich die Plenarsitzungen der Abgeordneten aus 27 Mitgliedstaaten, die in 24 verschiedenen Sprachen sprechen. Ich vertrete das Parlament auch bei offiziellen Terminen und bin zuständig für die Beziehungen des Europäischen Parlaments zu den Bürgerinnen und Bürgern und den Medien, einschließlich der Informationsbüros in den Mitgliedstaaten. Jede/r Vize-Präsident/in betreut außerdem ein eigenes Portfolio mit Themen, berichtet dem Präsidium und bringt Entscheidungsvorlagen ein.

Warum ist sie in die SPD eingetreten ?

Für mich war früh klar, dass meine politische Heimat die SPD werden sollte. Soziale Gerechtigkeit stand für mich immer im Vordergrund. Die Ungerechtigkeit, dass nach wie vor die soziale Herkunft über den Erfolg im Leben entscheidet, dass Armut krank und Krankheit arm macht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, treibt mich immer noch um. Außerdem wollte ich Mitglied einer Volkspartei werden. Denn ich finde ich es wichtig, meine Positionen mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ausfechten zu dürfen und zu müssen. Und ich will Politik machen, die für unser Land und Europa insgesamt gut ist – nicht nur für eine kleine Interessengruppe. Ich liebe diese Partei! Die Sozialdemokratie hat eine so inspirierende Geschichte, auf die sie aufbaut. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle. Und ich treffe in meiner Partei oft auf unglaublich engagierte, tolle Menschen, die sich Tag für Tag für unser Land stark machen. Das motiviert!

Dies und weitere Informationen gibt es hier: Katarina Barley | Erfrischend politisch (katarina-barley.de)

 

 

Neuerung bei der Bundeskonferenz der ASF am 17./18.7.2021

Erstmals werden die SPD-Frauen von einer Doppelspitze geführt.

Die beiden neue Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen :

die bisherige ASF-Vorsitzende Maria Noichl aus Bayern und Ulrike Häfner aus Brandenburg

Wer wollte, konnte die Bundeskonferenz, auf der auch eine Vielzahl von Anträgen beraten wurden, live auf Facebook miterleben.

Infos zur ASF gibt es  unter “Interessantes zur Gleichstellung”

 

 

Bundesstiftung Gleichstellung

Zu einem modernen Land gehört, dass Frauen und Männer gleiche Chancen haben. Wenn alle Menschen ihr Leben frei gestalten können, fair bezahlt werden und Zeit haben, sich um ihre Kinder und Eltern zu kümmern, geht es allen besser. Um schneller gleiche Chancen für Frauen und Männer zu erreichen, wurde im Mai 2021 per Gesetz die Errichtung einer “Bundesstiftung Gleichstellung” beschlossen. Sie soll Informationen bereitstellen, Ideen entwickeln, Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Verbände und Unternehmen stärken, und ein offenes Haus für die Gleichstellung sein. Inzwischen hat die “Bundesstiftung Gleichstellung” ihre Arbeit aufgenommen. Die konstituierende Sitzung fand am 7.7.2021 unter Leitung der Bundesgleichstellungsministerin Christine Lambrecht (SPD)  statt.

 

Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung:

Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten

Die Bundesregierung legt laut Beschluss des Deutschen Bundestages in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor. Eine regelmäßige Berichterstattung zum Stand der Gleichstellung in Deutschland ist ein wichtiges Instrument für die Weiterentwicklung einer geschlechtergerechten und fortschrittsorientierten Politik. Kernstück des dritten Gleichstellungsberichts, der am 9.6.2021 vom Kabinett beschlossen wurde, ist neben der Stellungnahme der Bundesregierung sowie der Bilanzierung des vorangegangenen Berichts ein Gutachten, das jeweils eine unabhängige Sachverständigenkommission erstellt. Während im zweiten Gleichstellungsbericht am stärksten Themen aus dem Bereich unbezahlte Sorgearbeit und ihre Verteilung aufgegriffen wurden, stand dieses Mal die Frage im Mittelpunkt, wie die Digitalisierung geschlechtergerecht gestaltet werden kann, um Frauen und Männern gleiche Verwirklichungschancen zu bieten. Die Bundesregierung teilt die Auffassung der Sachverständigenkommission, dass die Digitalisierung vielfältige Chancen bietet, aber auch Risiken birgt. Neben vielen interessanten Fakten gibt es auch konkrete Handlungsempfehlungen zu den zentralen Ergebnissen .

Hier der Link für einen ersten Überblick:

BMFSFJ – Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten

Hier der Link zum dritten Gleichstellungsbericht (54 Seiten)

https://www.bmfsfj.de/resource/blob/182020/a9013da06f712b5d431b36aaaea39359/stellungnahme-bundesregierung-gleichstellungsbericht-data.pdf

 

Die neue Ausgabe des AWO Magazins im Rheinland ist da !

Hier geht es zur Ausgabe 2/2021

https://awo-rheinland.de/wp-content/uploads/2021/06/AWO-Herzwerk-2-2021.pdf

Wieder ein gelungenes Heft !

Auf Seite 14 gibt es auch einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der AWO

 

Übrigens:

Unser 1.Vorsitzender Toni Bündgen ist auch stv. Vorsitzender der AWO Güls und Mitglied des Vorstands im AWO Kreisverband Koblenz

 

Und hier etwas zur Gründungsgeschichte der AWO

Die Arbeiterwohlfahrt (kurz: AWO) ist eine traditionell der SPD nahestehende Wohlfahrtsorganisation, gegründet 1919, als im Gefolge des 1. Weltkrieges bittere Not in vielen Arbeiterfamilien herrschte.

Sie wurde am 13. Dezember 1919 auf Initiative von Marie Juchacz gegründet, die auch bis 1933 Reichsvorsitzende war. Damals war sie eine innerparteiliche Selbsthilfeorganisation, der sich alle sozialdemokratischen Männer und (vor allem) Frauen, die in der Wohlfahrtspflege tätig waren, anschlossen. Die Arbeiterwohlfahrt, “das Kind der Partei”, wie sie damals von den Genossinnen und Genossen genannt wurde, wuchs schnell zu einer großen Organisation heran.

Die Unterstützung Not leidender Arbeiterfamilien durch die Frauen im Geist der Arbeitersolidarität hatte in der SPD Tradition. Genossinnen und Genossen sollten nicht auf bürgerlich-kirchliche Wohltätigkeit angewiesen sein, die in der Regel an degradierende Kontrolle geknüpft war. Die bürgerlichen Damen und Herren, die sich bisher “um das Wohl der Armen sorgten”, taten wenig gegen die Ursachen der Armut. Und es vertrug sich auch nicht mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der Arbeiterschaft und ihrer neuen gestaltenden Rolle im Staat, die eigenen Kräfte brach liegen zu lassen.[1]

Zum Weiterlesen hier klicken

Arbeiterwohlfahrt – SPD Geschichtswerkstatt (spd-geschichtswerkstatt.de)

 

 

​​​​​​​Einladung der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz 

Donnerstagsvorträge im Juli und August 2021

Nähere Informationen zu den Themen finden sich im Flyer unter diesem Link:

Donnerstagsvortr2021_Flyer_PRINT.indd (koblenz.de)

 

 

 

Rückblick

 

14.3.2021 Landtagswahl RLP

Herzlichen Glückwunsch an Anna und Malu !!

 

Dr. Anna Köbberling (Landtagsabgeordnete)

 

Malu Dreyer (Ministerpräsidentin)

 

 

22.4.2021 Girls`Day 

Mädchen und Jungen entdecken digital neue Berufsfelder

Mädchen und Jungen für eine Berufswahl frei von Geschlechterklischees zu sensibilisieren – das ist seit 2001 das Ziel des Girls’Day und seit 2011 auch des Boys’Day. Gefördert werden beide Aktionstage vom Bundesjugendministerium.

Die Broschüre der Stadt Koblenz zu Angeboten, Projekten und Initiativen in der MINT-Bildung finden Sie hier:

https://www.koblenz.de/leben-in-koblenz/bildung/bildungsbuero/mint-region-koblenz/mintbroschuere-web-09-03-2021-einzelseiten.pdf?cid=1xai

 

 

10.3.2021 Equal Pay Day

Das Datum markiert symbolisch den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen  (Umrechnung des Prozentsatzes in Tage unbezahlter Arbeit von Frauen) und fällt somit nicht jedes Jahr auf den gleichen Tag. Der Verdienstunterschied in Deutschland liegt bei ca. 19 %  (= unbereinigter Gender Pay Gap d.h. in Bezug auf den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer*innen und liegt damit über dem EU Durchschnitt von 14 %. Der bereinigte Gender Pay Gap, d.h. in Bezug auf vergleichbare Qualifikationen/Tätigkeiten beträgt ca. 6 %. Der Equal Pay Day stammt ursprünglich aus den USA  (rote Taschen als Symbol des Protests) und wurde 2008 in Deutschland und 2011 auch von der europäischen Kommission eingeführt.

 

 

8.3. 2021 Internationaler Frauentag

Wussten Sie schon….

  • dass es den Weltfrauentag schon seit 1911 gibt und er seit 1921 immer am 8.3 gefeiert wird?
  • dass Berlin als bislang einziges Bundesland 2019 den Weltfrauentag am 8.3. zum Feiertag erklärt hat?
  • dass die Veranstaltungen der UN zum Weltfrauentag 2021 unter dem Motto stehen „Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer Covid-19-Welt“?
  • dass die Resolution des SPD Parteivorstands zum internationalen Frauentag auch auf dieser Homepage unter “Interessantes zur Gleichstellung” zu finden ist ?

 

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