Neues zur Gleichstellung

(Siehe auch Rubrik „Interessantes zur Gleichstellung„)

 

 

 

Freitag, 25. November 2022

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch englisch Orange Day genannt, ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.  Hier anklicken und weiterlesen: Wikipedia

Mehr Informationen hierzu auch unter   Orange the World 2022 – UN Women DE  

 

 

 

Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als parteinahe Stiftung orientiert sich ihre Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agiert sie unabhängig und möchte den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern.

Die Arbeit der FES unterstützt somit auch die Reform von diskriminierenden Strukturen und dem damit einhergehenden notwendigen Wandel der Geschlechterrollen – sowohl national als auch international.

 

Geschlechtergerechtigkeit zählt! – als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Sie sind herzlich eingeladen sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren.

Hier geht es zum neuen Newsletter, der regelmäßig in größeren Abständen erscheint und über die geschlechterpolitische Arbeit der FES informiert:  https://www.fes.de/newsletter/fes-gen

Noch mehr Beiträge finden Sie auf dem Themenportal Gender Matters. Folgen Sie der FES auch auf Instagram via gendermatters_fes oder Facebook.

 

Um Klarheit in den Dschungel der Begriffe, Ansätze und Fremdworte rund um Gender zu bringen, hat die FES 100 Begriffe in einem Gender Glossar gesammelt und verständlich erklärt. Das Glossar steht als frei zugängliches und kostenloses Nachschlagewerk online und als Broschüre zur Verfügung.  Hier der Link zum Herunterladen (91 Seiten):   19494.pdf (fes.de)

 

 

 

 

 

SPD und AWO: Zwei, die sich traditionell nahestehen

SPD-Politikerin und AWO-Gründerin Marie Juchacz

Am 19.2.1919 trat zum ersten Mal eine Frau an das Rednerpult eines deutschen Parlaments: Marie Juchacz (1879 bis 1956) – geschieden, alleinerziehend und überaus sozialdemokratisch engagiert. 1908, als Frauen erstmals Mitglied einer Partei werden konnten, trat sie in die SPD ein, wurde 1917 in den Zentralen Parteivorstand gewählt und übernahm außerdem die Redaktionsleitung der Frauenzeitung „Gleichheit – Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“. Nach der Wahl zur Nationalversammlung am 19.1.1919, an der sich Frauen erstmals aktiv und passiv beteiligten konnten, zog auch Marie Juchacz in den deutschen Reichstag ein, dem sie bis 1933 angehörte. Ihre Rede vom 19.2.2019 lässt sich über die Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung noch nachlesen und nachhören. Auf Initiative von Marie Juchacz erfolgte am 13.12.1919 die Gründung einer eigenen sozialdemokratischen Wohlfahrtsorganisation, der Arbeiterwohlfahrt (kurz AWO), deren Vorsitzende sie ebenfalls bis 1933 blieb. Der Gedanke „Solidarität statt Almosen“ war hierbei von wesentlicher Bedeutung. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde die AWO verboten, ihr Eigentum beschlagnahmt und deren Mitglieder verfolgt. Auch Marie Juchacz musste das Land verlassen und kehrte erst 1949 nach Deutschland zurück, wo sie zur Ehrenvorsitzenden der AWO ernannt wurde. Ursprünglich als reine Parteiorganisation gedacht, entwickelte sich die AWO zu einem eigenständigen Spitzenverband innerhalb der Wohlfahrtspflege, der sich neben sozialen Dienstleistungen und vielfältigen Angeboten für Jung bis Alt auch politisch zu Wort meldet, wenn es darum geht, Benachteiligungen entgegenzutreten. Auch das Anliegen „Gleichstellung und Frauenpolitik“ findet sich im neuen Grundsatzprogramm der AWO von 2019.

Dass die enge inhaltliche und personelle Bindung an die Sozialdemokratie bis heute Bestand hat, zeigt sich auch bei uns in Güls. Toni Bündgen ist nicht nur Vorsitzender unseres SPD Ortsvereins sondern zugleich Vorstandsmitglied im AWO Kreisverband und stellvertretender Vorsitzender der AWO Güls, dem größten und aktivsten Ortsverein in Koblenz. Er ist einer von mehr als 65.000 Menschen, die sich deutschlandweit ehrenamtlich in der AWO engagieren.

 

Hier geht es zu neusten Ausgabe des AWO Herzwerks, dem Magazin der AWO Rheinland

einfach hier anklicken :  AWO Herzwerk – AWO Rheinland (awo-rheinland.de)

 

 

 

Warum in die SPD eintreten ?

Eine Antwort von Katarina Barley 

Die frühere Bundesfrauenministerin und heutige Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments setzt sich schon lange national und  international für die Gleichstellung ein.

Für mich war früh klar, dass meine politische Heimat die SPD werden sollte. Soziale Gerechtigkeit stand für mich immer im Vordergrund. Die Ungerechtigkeit, dass nach wie vor die soziale Herkunft über den Erfolg im Leben entscheidet, dass Armut krank und Krankheit arm macht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, treibt mich immer noch um. Außerdem wollte ich Mitglied einer Volkspartei werden. Denn ich finde ich es wichtig, meine Positionen mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ausfechten zu dürfen und zu müssen. Und ich will Politik machen, die für unser Land und Europa insgesamt gut ist – nicht nur für eine kleine Interessengruppe. Ich liebe diese Partei! Die Sozialdemokratie hat eine so inspirierende Geschichte, auf die sie aufbaut. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle. Und ich treffe in meiner Partei oft auf unglaublich engagierte, tolle Menschen, die sich Tag für Tag für unser Land stark machen. Das motiviert !

 

 

 

WAS WAR NOCHMAL AM …

 

28.4.2022 Boys` Day und Girls´ Day

An diesem Tag war auch die  Uni Koblenz mit einem ganz besonderen Angebot vertreten. Sowohl Mädchen hatten die Möglichkeit, in MINT-Themen und -Studiengänge hineinzuschnuppern, als auch Jungs die Gelegenheit, sich Berufsfelder und Studienfächer anzuschauen, die häufiger von Frauen ausgewählt werden.

 

 

8.3.2022 Internationaler Frauentag

Den Weltfrauentag gibt es schon seit 1911 und seit 1921 immer am 8.3. 

Die weltweite Kampagne der UN für den Weltfrauentag 2022 hierzu lautet „Break the Bias“. Auf Deutsch bedeutet das soviel wie :“ Stoppt die Voreingenommenheit“ oder „Vorurteile und Diskriminierung brechen“.  Auch die Koblenzer SPD beteiligte sich unter Federführung der ASF Vorsitzenden Antje Ott an dieser Aktion und widmete die Aktion den Frauen und Mädchen in der Ukraine.

 

 

7. März 2022 Equal Pay Day

Der Equal Pay Day stammt ursprünglich aus den USA  (rote Taschen als Symbol des Protests) und wurde 2008 in Deutschland und 2011 auch von der europäischen Kommission eingeführt.

Das Datum markiert symbolisch den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen  (Umrechnung des Prozentsatzes in Tage unbezahlter Arbeit von Frauen) und fällt somit nicht jedes Jahr auf den gleichen Tag. Der Verdienstunterschied in Deutschland liegt aktuell  bei ca. 18 %  (= unbereinigter Gender Pay Gap d.h. in Bezug auf den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer*innen) und liegt damit im EU Durchschnitt (ca 14 %) sehr weit hinten (der bereinigte Gender Pay Gap, d.h. in Bezug auf vergleichbare Qualifikationen/Tätigkeiten beträgt ca. 6 %).

Was sind die Gründe ?

  • Frauen arbeiten häufiger in Branchen mit geringerem Lohnniveau
  • Frauen leisten mehr unbezahlte Care-Arbeit
  • Das Ehegattensplitting bestärkt Frauen, Geringverdiener zu sein
  • Frauen sind viel seltener in Führungspositionen zu finden

Insbesondere die Mindestlohnerhöhung, die die SPD jetzt durchsetzen konnte, kommt überwiegend Frauen zugute und auch die Quotenregelungen für grosse Unternehmen zeigen erste Erfolge. Die bisherige Praxis des Ehegattensplittings wird schon lange auch von Experten als überholte und unangemessene Berechnungsgrundlage für Steuerklassen verheirateter Paare kritisiert. Die Ampel will das Konzept jetzt durch eine „Familienbesteuerung“ ersetzen – eine langjährige Forderung der SPD und insbesondere der ASF.

 

 

1.März 2022 Equal Care Day

Mit dem Aktionstag „Equal Care Day“ wird am 1. März auf den Wert der Sorgearbeit und die Folgen ihrer ungleichen Verteilung hinweisen. Aus dem Gender Care Gap lässt sich ablesen, dass Frauen statistisch 52,4 Prozent mehr private Sorgearbeit als Männer leisten. Umgerechnet sind das 87 Minuten Unterschied, d.h. Männer leisten pro Tag im Schnitt 2 Std. 46 Min unbezahlte Sorgearbeit und Frauen 4 Stunden und 13 Minuten. Auch in den Berufen der erwerbsförmigen Sorgearbeit sind mehrheitlich Frauen tätig.

Der Frage, wie Sorge- und Erwerbsarbeit gerechter zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden kann, geht die Neuauflage der Broschüre des bmfsfj nach und kann hier angeklickt werden :

BMFSFJ – Kinder, Haushalt, Pflege – wer kümmert sich?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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