Neues zur Gleichstellung

(Neueinstellungen erfolgen nicht unbedingt immer an erster Stelle und auch unter der Rubrik „Interessantes zur Gleichstellung„)

 

 

 

Frauenanteil in kommunalen Parlamenten muss weiter steigen

Der Frauenanteil in den kommunalen Parlamenten in Rheinland-Pfalz hat sich mit der zurückliegenden Kommunalwahlen 2019 zwar erhöht, bleibt aber weiter sehr niedrig. Darüber gibt der Zweite Paritätsbericht über die politische Teilhabe von Frauen und Männern bei den allgemeinen Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 Auskunft, den der Ministerrat am 19.7.2022 beraten hat. Der Bericht wird nun dem Landtag vorgelegt. 

Der Paritätsbericht enthält auch Handlungsempfehlungen für die paritätische Besetzung von Parlamenten und Räten in der Zukunft. So soll der Aufbau von parteiübergreifenden, regionalen wie bundesweiten Netzwerken für Frauen in kommunalen Führungspositionen unterstützt werden. Zudem wird empfohlen, das kommunalpolitische Engagement für alle Geschlechter attraktiver zu gestalten. Hebel hierfür können beispielsweise die Anpassung und Begrenzung der Sitzungszeiten der kommunalen Gremien, Veränderungen der Sitzungskultur, Angebote für Kinderbetreuung oder vermehrte Onlinekonferenzen sein.

Siehe auch      Frauenanteil in kommunalen Parlamenten muss weiter steigen (rlp.de)

 

 

 

 

 

G7-Staaten einigen sich auf jährliches Gleichstellungs-Monitoring

Beim Treffen der G 7 Staats- und Regierungschefs unter Vorsitz des Gastgebers Olaf Scholz in Elmau spielte auch die Geschlechtergleichstellung eine wichtige Rolle. Mit dem Beschluss vom 28. Juni verpflichtet sich die Gruppe erstmals, die Fortschritte der Gleichstellung in den G7-Staaten und der Europäischen Union (EU) jährlich durch ein „G7 Dashboard on Gender Gaps“ zu überprüfen. So werden Handlungsbedarfe und Erfolge der G7-Gleichstellungspolitik künftig transparent dargestellt

 

 

 

   

Auch in diesem Jahr gibt es sie wieder:

Donnerstagsvorträge für Frauen

Die Vorträge finden in der Stadtbibliothek im Forum Confluentes statt. Die Karten für 4 € sind ausschließlich dort erhältlich. Die Vorträge beginnen und 17 Uhr (danach ist kein Einlass mehr möglich !) Bitte beachten: Die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt.

Weiter Infos zu den Vorträgen unter donnerstagsvortraege-2022-flyer-final.pdf (koblenz.de)

 

 

 

Das neue AWO Herzwerk ist da !

mit einem Klick geht es hier zur neusten Ausgabe des Magazins der AWO im Rheinland

AWO Herzwerk – AWO Rheinland (awo-rheinland.de)

Obwohl die AWO Rheinland nicht gesetzlich dazu verpflichtet ist, hat auch sie eine Gleichstellungsbeauftragte, die sich hier ab Seite 6 vorstellt. Gleichstellung ist eben auch für die AWO eine Herzensangelegenheit !

 

Zur Gründungsgeschichte der AWO

Die Arbeiterwohlfahrt (kurz: AWO) ist eine traditionell der SPD nahestehende Wohlfahrtsorganisation, gegründet 1919, als im Gefolge des 1. Weltkrieges bittere Not in vielen Arbeiterfamilien herrschte. Sie wurde am 13. Dezember 1919 auf Initiative von Marie Juchacz gegründet, die auch bis 1933 Reichsvorsitzende war. Damals war sie eine innerparteiliche Selbsthilfeorganisation, der sich alle sozialdemokratischen Männer und (vor allem) Frauen, die in der Wohlfahrtspflege tätig waren, anschlossen. Die Arbeiterwohlfahrt, „das Kind der Partei“, wie sie damals von den Genossinnen und Genossen genannt wurde, wuchs schnell zu einer großen Organisation heran. Die Unterstützung Not leidender Arbeiterfamilien durch die Frauen im Geist der Arbeitersolidarität hatte in der SPD Tradition. Genossinnen und Genossen sollten nicht auf bürgerlich-kirchliche Wohltätigkeit angewiesen sein, die in der Regel an degradierende Kontrolle geknüpft war. Die bürgerlichen Damen und Herren, die sich bisher „um das Wohl der Armen sorgten“, taten wenig gegen die Ursachen der Armut. Und es vertrug sich auch nicht mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der Arbeiterschaft und ihrer neuen gestaltenden Rolle im Staat, die eigenen Kräfte brach liegen zu lassen.[1]  .Zum Weiterlesen hier klicken :  Arbeiterwohlfahrt – SPD Geschichtswerkstatt (spd-geschichtswerkstatt.de)

 

 

 

SPD gründet „Netzwerk Feministische Außenpolitik“

Schirmherrin des neuen „Netzwerks Feministische Außenpolitik“ der SPD: Svenja Schulze

Besonders bei außenpolitischen Themen sind Frauen selten vertreten. Die SPD will das ändern und mit einem Netzwerk Frauen fördern, die sich für Außenpolitik interessieren. Bislang sich die  außenpolitischen Gremien der SPD männlich dominiert. Das hat auch Auswirkungen über die Partei hinaus: Nur drei der 13 SPD-Abgeordneten im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags sind ­Frauen. Wir wollen, dass sich in der SPD etwas verändert.

 

Vier SPD-Länderchefinnen

(v.l.): Franziska Giffey, Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Anke Rehlinger.

Nach dem überragenden Wahlerfolg von Anke Rehlinger im Saarland stellt die SPD künftig vier Länderchefinnen. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis erfolgreicher sozialdemokratischer Gleichstellungspolitik. Die SPD stellt nunmehr  acht Länderchef*innen, vier Männer und vier Frauen. Die übrigen acht Ministerpräsidenten von CDU, CSU, Grünen und Linken sind allesamt Männer.

 

28.4.2022 Boys` Day und Girls´ Day

An diesem Tag war auch die  Uni Koblenz mit einem ganz besonderen Angebot vertreten. Sowohl Mädchen hatten die Möglichkeit, in MINT-Themen und -Studiengänge hineinzuschnuppern, als auch Jungs die Gelegenheit, sich Berufsfelder und Studienfächer anzuschauen, die häufiger von Frauen ausgewählt werden.

 

 

 

8.3.2022 Internationaler Frauentag

  • Den Weltfrauentag gibt es schon seit 1911 und seit 1921 wird er immer am 8.3 gefeiert
  • Neben Berlin hat jetzt auch Mecklenburg-Vorpommern den Weltfrauentag zum Feiertag erklärt
  • Die Veranstaltungen der UN zum Weltfrauentag 2022 stehen unter dem Motto „Geschlechtergleichstellung heute für ein nachhaltiges Morgen“

 

Die weltweite Kampagne der UN für den Weltfrauentag 2022 hierzu lautet „Break the Bias“. Auf Deutsch bedeutet das soviel wie :“ Stoppt die Voreingenommenheit“ oder „Vorurteile und Diskriminierung brechen“.  Auch die Koblenzer SPD beteiligte sich unter Federführung der ASF Vorsitzenden Antje Ott an dieser Aktion und widmete die Aktion den Frauen und Mädchen in der Ukraine.

 

 

 

7. März 2022 Equal Pay Day

Der Equal Pay Day stammt ursprünglich aus den USA  (rote Taschen als Symbol des Protests) und wurde 2008 in Deutschland und 2011 auch von der europäischen Kommission eingeführt.

Das Datum markiert symbolisch den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen  (Umrechnung des Prozentsatzes in Tage unbezahlter Arbeit von Frauen) und fällt somit nicht jedes Jahr auf den gleichen Tag. Der Verdienstunterschied in Deutschland liegt aktuell  bei ca. 18 %  (= unbereinigter Gender Pay Gap d.h. in Bezug auf den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer*innen) und liegt damit im EU Durchschnitt (ca 14 %) sehr weit hinten (der bereinigte Gender Pay Gap, d.h. in Bezug auf vergleichbare Qualifikationen/Tätigkeiten beträgt ca. 6 %).

Was sind die Gründe ?

  • Frauen arbeiten häufiger in Branchen mit geringerem Lohnniveau
  • Frauen leisten mehr unbezahlte Care-Arbeit
  • Das Ehegattensplitting bestärkt Frauen, Geringverdiener zu sein
  • Frauen sind viel seltener in Führungspositionen zu finden

Insbesondere die Mindestlohnerhöhung, die die SPD jetzt durchsetzen konnte, kommt überwiegend Frauen zugute und auch die Quotenregelungen für grosse Unternehmen zeigen erste Erfolge. Die bisherige Praxis des Ehegattensplittings wird schon lange auch von Experten als überholte und unangemessene Berechnungsgrundlage für Steuerklassen verheirateter Paare kritisiert. Die Ampel will das Konzept jetzt durch eine „Familienbesteuerung“ ersetzen – eine langjährige Forderung der SPD und insbesondere der ASF.

 

 

1.März 2022 Equal Care Day

Mit dem Aktionstag „Equal Care Day“ wird am 1. März auf den Wert der Sorgearbeit und die Folgen ihrer ungleichen Verteilung hinweisen. Aus dem Gender Care Gap lässt sich ablesen, dass Frauen statistisch 52,4 Prozent mehr private Sorgearbeit als Männer leisten. Umgerechnet sind das 87 Minuten Unterschied, d.h. Männer leisten pro Tag im Schnitt 2 Std. 46 Min unbezahlte Sorgearbeit und Frauen 4 Stunden und 13 Minuten. Auch in den Berufen der erwerbsförmigen Sorgearbeit sind mehrheitlich Frauen tätig.

Der Frage, wie Sorge- und Erwerbsarbeit gerechter zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden kann, geht die Neuauflage der Broschüre des bmfsfj nach und kann hier angeklickt werden :

BMFSFJ – Kinder, Haushalt, Pflege – wer kümmert sich?

 

 

 

Die neue SPD Bundestagsfraktion 

Von den insgesamt 206 Abgeordneten im neuen Bundestag sind 104 neu gewählt worden und die Zahl der Abgeordneten unter 40 Jahre stieg von 12 % 2017 auf 33 %. Der Frauenanteil ist mit 42 % höher als der Durchschnitt im Bundestag mit 37,4 %. Auch der Anteil an SPD Abgeordneten mit Migrationshintergrund ist um 7,2 % auf nunmehr 17 % gestiegen.

Der Erfolg des in 2017 gestarteten Erneuerungsprozesses der SPD, der die Partei jünger, vielfältiger und weiblicher ausrichten sollte, zeigt sich auch in diesen Zahlen !

 

 

SPD trifft Buch

Nach einem Jahr Corona-Zwangspause fand die Frankfurter Buchmesse Ende Oktober wieder auf dem Messe-Gelände statt. Auch der „vorwärts“ (Parteizeitung der SPD gegr.1876) war wieder mit seinem Programm „Politik trifft Buch“ auf der Messe vertreten.

Lesetipp 

Dieses kurzweilig geschriebene  Buch (Erstausgabe 2021, 144 Seiten) ist ein Fahrplan in eine Zukunft, in der Geschlechtergerechtigkeit keine Forderung mehr ist, sondern ein Fakt.  Jutta Allmendinger ist Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und Mitglied der SPD. 2019 lehnte sie ein Angebot von Lars Klingbeil ab, gemeinsam mit ihm für den SPD Vorsitz zu kandidieren. Am 8.3. erhielt sie anlässlich des Weltfrauentags den Marie Juchacz-Frauenpreis 2022 aus den Händen der Ministerpräsidentin für ihre Verdienste um die Gleichstellung von Mann und Frau.

Mehr zu ihrer Person:  Jutta Allmendinger – Wikipedia

 

 

Bereits am 8.6. 2021 hat die SPD Bundestagsfraktion (auf dem Bild Yasmin Fahimi, die im Mai 2022  zur neuen Chefin des DGB gewählt wurde) dies in ihrem Positionspapier gefordert und die Umsetzung war auch Gegenstand des Koalitionsvertrags (Seite 116):   …Wir stärken das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Wir stellen Versorgungssicherheit her. Schwangerschaftsabbrüche sollen Teil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung sein. Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Wir stellen die flächendeckende Versorgung mit Beratungseinrichtungen sicher. Schwangerschaftskonfliktberatung wird auch künftig online möglich sein. Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen.

Inzwischen hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf zur Aufhebung des Verbots der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch (§ 219a Strafgesetzbuch – StGB) beschlossen.

 

 

 

 

25.11.2021 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 

Der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen. 1999 verabschiedeten die Vereinten Nationen eine entsprechende Resolution. Die Kampagne „Orange The World“ wird jährlich während der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ umgesetzt. Zwischen dem 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen) bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) erstrahlen weltweit Gebäude in oranger Farbe – starkes als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. So auch viele Gebäude und Denkmäler in Koblenz.

Hier geht es zum Beitrag von TV Mittelrhein zu der Veranstaltung am 25.11.2021

 

 

 

 

Elterngeld und Elternzeit

Für Geburten ab dem 1.9.2021 die neue Broschüre des BMFSFJ

Elterngeld und Elternzeit (bmfsfj.de)

Die informiert über die gesetzlichen Neuregelungen. Außerdem gibt es anschauliche Beispiele und hilfreiche Tipps.

Informationen zu den gesetzlichen Maßnahmen aus Anlass der COVID-19-Pandemie kann man der Anlage zur Broschüre entnehmen.

 

 

Europabeauftragte der SPD: Katarina Barley

schon als frühere Bundesfrauenministerin hat die heutige Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments sich dafür eingesetzt, Gleichstellung nicht nur national sondern auch international voran zu bringen.

Warum ist sie in die SPD eingetreten ?

Für mich war früh klar, dass meine politische Heimat die SPD werden sollte. Soziale Gerechtigkeit stand für mich immer im Vordergrund. Die Ungerechtigkeit, dass nach wie vor die soziale Herkunft über den Erfolg im Leben entscheidet, dass Armut krank und Krankheit arm macht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, treibt mich immer noch um. Außerdem wollte ich Mitglied einer Volkspartei werden. Denn ich finde ich es wichtig, meine Positionen mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ausfechten zu dürfen und zu müssen. Und ich will Politik machen, die für unser Land und Europa insgesamt gut ist – nicht nur für eine kleine Interessengruppe. Ich liebe diese Partei! Die Sozialdemokratie hat eine so inspirierende Geschichte, auf die sie aufbaut. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle. Und ich treffe in meiner Partei oft auf unglaublich engagierte, tolle Menschen, die sich Tag für Tag für unser Land stark machen. Das motiviert!

Dies und weitere Informationen gibt es hier: Katarina Barley | Erfrischend politisch (katarina-barley.de)

 

 

 

 

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