Interessantes zur Gleichstellung

(Neueinstellungen erfolgen nicht unbedingt immer an erster Stelle und auch unter der Rubrik „Neues zur Gleichstellung„)

 

 

 

  • Gleichstellungsausschuss der Stadt Koblenz

Was fällt eigentlich in seine Zuständigkeit?

Er befasst sich mit Themen zur Gleichstellung der Geschlechter und Angelegenheiten, die Frauen in besonderem Maße betreffen. Darüber hinaus ist er zuständig bei Fragen der Diskriminierung, z.B. im Hinblick auf queere Lebensweisen.

Aufgaben

(1) Der Gleichstellungsausschuss sichert die parlamentarische Behandlung von Sachthemen der o.a. Zuständigkeitsbereiche, in dem er hierzu

  1. vor Entscheidungen des Stadtrates und anderer städtischer Fachausschüsse zu den o.a. Themenbereichen angehört wird und Stellung beziehen kann;
  1. aktuelle kommunalpolitische Fragestellungen zu den o.a. Themenbereichen dem Stadtrat zur Behandlung und Beschlussfassung vorschlagen kann.

(2) Soweit dafür Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, entscheidet der Gleichstellungsausschuss

  1. über die Förderung von Vereinen und Initiativen, die sich für o.a. Themen einsetzen;
  1. über die Vergabe von Studien bzw. Untersuchungen zu Gleichstellungsproblemen vor Ort.

 

Er tagt 2 x im Jahr. Mitglieder und Sitzungsprotokolle finden sich hier:

SessionNet | Bürgerinformationssystem der Stadt Koblenz – Gleichstellungsausschuss

 

 

 

  • ASF

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ist die Frauenorganisation der SPD. 

Die ASF hat die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel. Sie ist eine der Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaften richtet sich an spezielle „Zielgruppen“ der SPD; sie bringen ihre Themen, ihre Positionen und ihre Vorschläge in die Diskussionen der Gesamtpartei ein und werben um innerparteiliche – und auch um gesellschaftliche – Mehrheiten. Der ASF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an – das sind rund 150.000 Frauen (gut 31 Prozent der SPD-Mitglieder) – , eine formale Mitgliedschaft, etwa mit Aufnahmeantrag – gibt es nicht. Dennoch ist die ASF eigenständig: Sie hat einen eigenen organisatorischen Aufbau – analog zum Aufbau der SPD – und sie fasst eigenständige Beschlüsse.

Aktuelle Infos zur ASF finden sich hier (und natürlich auf Facebook)

ASF Bund: asf.de (spd.de)

ASF RLP : Aktuell – Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD Rheinland-Pfalz (asf-rlp.de)

ASF Koblenz:  Home – ASF Koblenz (asf-spd-koblenz.de)

 

 

 

  • Finanzielle Hilfen für Frauen

„Welche Unterstützung kann ich als Frau bekommen, wenn ich arbeitslos bin oder mich selbstständig machen möchte?“

„Wie bekomme ich als Studentin ein Stipendium?“

„Wo können wir als Fraueninitiative Gelder für eine Veranstaltung beantragen?“

Mit dem Internetangebot „Finanzielle Hilfen für Frauen“ können sich Einzelpersonen und Organisationen einfach und schnell über insgesamt rund 260 Förderprogramme der EU, des Bundes, des Landes Rheinland-Pfalz, der Agentur für Arbeit sowie von Banken und Stiftungen informieren. Hierbei können Sie gezielt und anwenderfreundlich nach finanziellen Hilfen für bestimmte Zielgruppen, wie etwa Existenzgründerinnen, Auszubildende, behinderte Frauen, Migrantinnen und Wissenschaftlerinnen oder nach Themenschwerpunkten, wie zum Beispiel Bildung, Soziales und Arbeitswelt, suchen.

Zur Datenbank gelangen Sie hier.

 

 

  • Istanbul-Konvention

Im Juli 2017 wurde das Gesetz zu dem Übereinkommen des Europarats zum Schutz von Frauen vor allen Formen der Gewalt (kurz: Istanbul-Konvention) verkündet. Im Februar 2018 ist sie für Deutschland in Kraft getreten. Bereits 2020 hat Deutschland den ersten Staatenbericht zur Umsetzung beim Europarat eingereicht. Ergänzt wird dieser durch den Alternativbericht des Bündnisses Istanbul-Konvention, der dieses Jahr dem Bundesfamilienministerin vorgelegt wurde. Er beschreibt aus Sicht der Zivilgesellschaft, wie Deutschland die Verpflichtungen zum Schutz von Frauen vor Gewalt umsetzt.

zum Nachlesen (122 Seiten) : 1680462535 (coe.int)

 

 

  • Internationale Gleichstellungspolitik

Zum ersten Mal überhaupt fand 2021 ein Treffen der Gleichstellungsminister*innen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) statt. Italien, das in diesem Jahr den Vorsitz in der G20-Staatengemeinschaft innehatte, richtet die „Conference on Women’s Empowerment“ (anklicken möglich) in Santa Margherita Ligure aus. Bislang gab es für Gleichstellungsthemen kein eigenständiges G20-Format. Die Premiere zeigte die gewachsene Bedeutung der Gleichstellung im internationalen Kontext.

 

 

Am 9. Dezember 2021 ist das „Aktionsprogramm Kommune – Frauen in die Politik“ des BMFSFJ gestartet. Daran nehmen bundesweit zehn Regionen teil, die von einer unabhängigen und fachkundigen Jury ausgewählt wurden. Das Ziel ist, den Anteil der Frauen in Rathäusern, Landratsämtern sowie in den kommunalen Vertretungen – den Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten – zu erhöhen. Frauen sind in der Kommunalpolitik noch immer deutlich unterrepräsentiert. In den kommunalen Vertretungen liegt der Frauenanteil bei etwa 27 Prozent, bei den Bürgermeisterinnen um die zehn Prozent und bei den Landrätinnen sogar nur bei 9,5 Prozent (Stand 2019). Das Aktionsprogramm nimmt nicht nur die Frauen in den Blick, sondern möchte strukturelle Veränderungen anstoßen, die sich positiv auf die Teilhabe von Frauen, die Akzeptanz und die Attraktivität von Kommunalpolitik auswirken können. Ein Schwerpunkt liegt auf ländlichen Regionen.

 

 

 

  • Das Strategiepapier zeigt Wirkung 

Mit dem Strategiepapier wurde am 8.7.2020 erstmals ein ressortübergreifender Beschluss zur Förderung der Gleichstellung vom Bundeskabinett gefasst.

Die Fortschritte des vergangenen Jahres, können nun eingesehen werden. Dafür hat die Bundesregierung am 10. August 2021 die Umsetzungsstände der einzelnen Maßnahmen auf der Website der Gleichstellungsstrategie (zum anklicken) veröffentlicht. 

 

 

 

  • Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung:

    Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten

Die Bundesregierung legt in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor.  Kernstück des dritten Gleichstellungsberichts, der am 9.6.2021 vom Kabinett beschlossen wurde, ist das Gutachten, das von einer unabhängigen Sachverständigenkommission erstellt wurde. Während im zweiten Gleichstellungsbericht am stärksten Themen aus dem Bereich unbezahlte Sorgearbeit und ihre Verteilung aufgegriffen wurden, stand dieses Mal die Frage im Mittelpunkt, wie die Digitalisierung geschlechtergerecht gestaltet werden kann, um Frauen und Männern gleiche Verwirklichungschancen zu bieten. Die Bundesregierung teilt die Auffassung der Sachverständigenkommission, dass die Digitalisierung vielfältige Chancen bietet, aber auch Risiken birgt. Neben vielen interessanten Fakten gibt es auch konkrete Handlungsempfehlungen zu den zentralen Ergebnissen.

Hier der Link für einen ersten Überblick: BMFSFJ – Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten

Hier der Link zum dritten Gleichstellungsbericht (54 Seiten): https://www.bmfsfj.de/resource/blob/182020/a9013da06f712b5d431b36aaaea39359/stellungnahme-bundesregierung-gleichstellungsbericht-data.pdf

 

 

 

  • SPD Gleichstellungsbericht 2019

Wie ist es um die Gleichstellung innerhalb der SPD auf den verschiedenen Ebenen bestellt ?
Der Bericht  (mit einem Vorwort von Lars Klingbeil) gibt hierzu Auskunft

http://www.asf-koeln.de/wp-content/uploads/2019/12/TOP-6-SPD-Gleichstellungsbericht-2019.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

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